Tierhilfe Griechenland - Spanien - Türkei e.V.
          Projekte Griechenland

 

1.) Nordwestgriechenland (Kastoria)

Maria Cristina  kam kürzlich aus Tirana nach Kastoria. Ihr Augenzeugenbericht ist erschütternd. Sie war nach eigenen Aussagen schockiert, dass es solche Zustände überhaupt geben kann. Die meisten Hunde (es sind mindestens 150) leben in dunklen, fensterlosen Räumen zusammengepfercht und sehen nie das Tageslicht. Andere vegetieren in halbdunklen Kammern mit zerbrochenen Fensterscheiben dahin. Alle liegen auf Beton. Der Gestank in den Räumen ist grauenhaft.
Die Tiere sind zwar gut genährt, aber das ist auch schon alles. Verletzungen durch aggressives Verhalten sind an der Tagesordnung.
Anasthasia, die dieses "Tierheim" leitet, hatte für Verbesserungsvorschläge von Maria Cristina taube Ohren. Die Tierärztin, durch die wir von dem Tierheim erfuhren,  hat schon sehr viele Kastrationen, für die unser Verein bezahlt, durchgeführt, um wenigstens fürs erste unerwünschten Nachwuchs zu verhindern, aber das allein genügt bei weitem nicht!

DIESEN ARMSELIGEN TIEREN, DIE EIN DERMASSEN UNWÜRDIGES DASEIN FRISTEN, MUSS GEHOLFEN WERDEN!

Wir werden auch versuchen, mit den Behörden Kontakt aufzunehmen und so gut es geht, an Verbesserungen der Zustände zu arbeiten.

DAZU BRAUCHEN WIR DRINGEND IHRE UNTERSTÜTZUNG
 

 

   

 

Brief von Dipl. Tierärztin Susanne Riegler:

 

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Brief von Dipl. Tierärztin Susanne Riegler:

 

e-Mail vom 25.6.2009:

Liebe Frau Kulec,
Im moment haben wir noch kein Tierheim - in der Bezirkshauptstadt gibt es eine notduerftige Unterbringung von herrenlosen Tieren es wird angeblich freiwillig geleitet - ich bin gerade dabei informationen darueber einzusammeln. Im Falle der Wildtiere - falls die Baeren oder Woelfe den Unfall ueberleben werden sie nach Genesung von uns wieder in die Natur zurueckentlassen. Die Tiere werden aber mit Halsbandsendern ausgestattet und 1 jahr oder laenger noch ueberwacht. Auch diese Halsbaender sind sehr teuer (4000E pro Halsband mit GPS System und SMS funktion) vielleicht wuerden sie gerne eine Geschichte ueber einen wieder ausgelassen Baeren in ihren Nachrichten bringen ich schick mal ein foto mit. Vielleicht haette ja auch jemand interesse auch fuer solch eine Aktion(Halsband, Medikamente nach Unfall,...) zu spenden, die Halsbaender sind fuer uns sehr wichtig denn so bekommen wir genaue Informationen wo die Tiere die Autobahn ueberqueren und koennen so die Autobahnfirmen draengen Gruene Bruecken in sogenannten HOT-SPOTS zu errichten - um weitere Tierleben zu schonen.
Kurz zu den Fotos:

Untersuchung nach Autounfall
 die Kinder sind natuerlich mit dabei) -

Halsband anlegen -
und ab in die Freiheit ist doch schoen oder?

Susanne Riegler

 

e-Mail vom 29.6.2009:

Guten Morgen Frau Kulec,
der zunehmende Verkehr sowie der Ausbau von Autobahnen in Nordwestgriechenland hat fatale Auswirkungen auf das Braunbaerhabitat und den Populationsbestand.
Auch fuer die Autofahrer muss es eine aussergewoehnliche Erfahrung gewesen sein als sie am 21. August 2007 einen jungen Baeren auf der Autobahn spazieren sahen, der den sogenannten "baerensicheren" Zaun durchbrochen haben musste. Das Tier versuchte verstoert einen Ausgang zu finden wurde aber von vorbeirasenden Autos angefahren und versteckte sich schliesslich in Bueschen einer begruenten Verkehrsinsel innerhalb eines grossen Autobahnknoten. Das "Bear Emergency Team" der Organisation KALLISTO wurde vor Ort gerufen und nach Absperren der Autobahn wurde das Tier narkotisiert und veterinaermedizinisch erstversorgt. Es wurden Prellungen und stumpfe Traumen im Bereich der Rippen und beider Hinterfuesse festgestellt. Nach Unterbringung fuer einige Tage in den Raeumlichkeiten von Arktouros - einer Auffangstation fuer ehemaligeTanzbaeren - konnte das Tier von uns mit Halsbandsender wieder in die Freiheit entlassen werden. Nur 2 Monate spaeter wurde im gleichen Gebiet eine Mutter mit Jungem angefahren, die Mutter hatte ein Schaedel-Hirntrauma und befand sich 5 Tage in unserer medizinischen Obhut - das Junge nahm nach dem Unfall reissaus und konnte nicht gefunden werden. Nach Genesung der Mutter wurde auch sie mit einem Halsbandsender ausgestattet und wieder in dem Gebiet wo sich der Unfall ereignet hatte ausgelassen - sie wurde danach wieder mit ihrem Jungen gemeinsam gesichtet. Die beiden Baeren stehen mit ihren Halsbandsendern im Dienste der Wissenschaft und helfen uns mit die Autobahnen sowohl fuer Baeren als auch fuer Autofahrerer sicherer zu machen. Ein erster Schritt, die Erhoehung und bessere Verankerung des Zaunes entlang der Autobahn wurde von uns schon in Auftrag gegeben. Leider sind in den letzten 2 Monaten wieder 5 Baeren ihren Verletzungen durch Autounfaelle erlegen.

Mit freundlichen Gruessen
Susanne Riegler

e-Mail vom 1.7.2009:
Neuer Zwischenfall

Liebe Frau Kulec,
Zuerst einmal besten Dank dass Sie unseren Brief so schnell auf Ihre Homepage aufnahmen.
Leider wurde heute frueh 1.07.2009 um 2 Uhr wieder eine Baerin von einem Auto auf der neuen VIA EGNATIA angefahren.
Die Baerin, ca 15 Jahre und 100kg schwer erlitt schwere Schnittverletzungen im Bereich des linken Oberschenkels und Knochenbrueche im linken Fusswurzelgelenk.

Sie litt an hochgradiger Atemnot bedingt durch ein Lungenoedem und Lungenblutungen. Das " Baer Emergency Team " von KALLISTO wurde sofort vor Ort gerufen und wir konnten die Baerin vorerst stabilisieren. Durch die Mithilfe der Organisation Arktouros konnten wir die Baerin in deren Baerengehege bringen. Sie wird dort von uns medizinisch betreut werden.. - wir werden Sie uber die weitere
Entwicklung am laufenden halten.

Susanne Riegler

 

                                                               Diese Bärin konnte erfolgreich therapiert und wieder in die Freiheit
                                                                entlassen werden, mit Sendehalsband ausgestattet werden wir sie auch
                                                             weiterhin beobachten können.

                                                               Susanne Riegler

  

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2.) Auch Rosmarie Tassopoulos aus Kassandria
braucht dringend Unterstützung von uns! Wir haben einen langen Brief von ihr bekommen, einen Ruf um Hilfe für ihre Sorgenkinder. 
 

Patenschaft für die Tiere in Griechenland bei "RosmarieTassopoulos" bitte HIER klicken

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3.)  Paulina Kitroef:
In Athen bringt  Paulina Kitroef  immer wieder Hunde und Katzen zu ihrem Tierarzt Dr.Apostolos zur Kastration und Behandlung. Sie hat große Erfahrung beim Einfangen der Hunde. Probleme gab es hierbei noch nie. Sorgen machen ihr oft die Katzen. Sie sind recht scheu, nehmen zwar das angebotene Futter, aber dabei immer auf Rückzug bedacht. Paulina berichtet mir immer ganz stolz, wenn sie erfolgreich war.

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4.)   Rebecca:
Rebecca wird mit Futterspenden von uns unterstützt.

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DIE STRASSENTIERE IN GRIECHENLAND BRAUCHEN UNSERE HILFE !

Eva Kulec

Vielen Dank im Namen der griechischen Tiere!