Tierhilfe Griechenland - Spanien - Türkei e.V.
              Tiervergabe

Unser Verein ist bestrebt, Tiere, vor allem in Griechenland, Spanien, in der Türkei und in Albanien, tierärztlich versorgen und kastrieren zu lassen.
Daher ist es nicht in unserem Sinn, Tiere zu vermitteln.   
Wir ersuchen alle Tierfreunde, sich an Tierheime in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu wenden, wo unzählige arme Tiere sich sehnlichst ein gutes neues Zuhause wünschen.
Bitte denken Sie auch daran, dass nicht nur Welpen, sondern auch viele ältere Tiere, die oft nicht verstehen können, warum "ihre" Menschen sie zurückgelassen oder verstoßen haben, in den Tierheimen warten!

Sollten Sie jedoch für sich selbst ein Tier aus dem Ausland mitbringen wollen, beraten wir Sie gerne!

Eine Ausnahme wurde für eine Katze aus Athen gemacht, denn sie wurde von anderen Tieren und Menschen schon öfters so zugerichtet, dass der Tierarzt sie kaum retten konnte.

Die Geschichte einer Streunerkatze aus Griechenland

Darf ich mich vorstellen – mein Name ist „FINDI“.
Meine neuen Menschen haben mich so genannt, weil sie mich gefunden haben. Ich habe in Athen auf der Straße gelebt und war schwer verletzt. Paulina hat mich gesehen und zu einem bekannten Tierarzt gebracht. Der war sich nicht sicher, ob er mich durchbringt. Wochenlang habe ich bei ihm in einem Käfig verbracht. Als ich dann endlich gesund war, sollte ich wieder auf die Straße. Davor hatte ich große Angst. Aber Paulina setzte sich nochmals für mich ein und versuchte, für mich ein Zuhause zu finden. Liebe Menschen waren bereit, mich bei sich aufzunehmen. Deren geliebter Kater „MAXI“ ist leider vergangenen Dezember verstorben. Sie haben lange getrauert, aber jetzt wollten sie wieder ein schnurrendes Fellknäuel bei sich einziehen lassen.
Ich hatte noch mal Glück und eine Tierfreundin brachte mich nach Wien.
Am Flughafen haben mich zwei liebe Menschen in Empfang genommen. In meinem neuen Zuhause habe ich mich erst einmal versteckt und bin nur zum Futter gekommen. Ganz, ganz langsam traute ich mich dann in die Küche. Jetzt liege ich schon auf der Fensterbank in der Sonne. Noch habe ich große Angst vor Menschen, aber meine neuen Leute sind sehr lieb zu mir und ich laufe nicht mehr davon, wenn sie in meine Nähe kommen. Als sie gestern von einem Einkauf zurückkamen– sicher für mein gutes Essen – habe ich sie schnurrend begrüßt und geschmust.
Man muss aber noch viel Geduld mit mir haben und ich möchte zuerst mein inneres Zuhause kennen lernen. Wenn ich soweit bin, wünsche ich mir sehnsüchtig in dem großen Garten herumtollen zu dürfen.
Davon träume ich jetzt schon.
Ich habe ein Riesenglück gehabt, dass man mich gefunden hat!
Mit einem schnurrenden Gruß von mir verabschiede ich mich nun. Schließlich möchte man auch einmal seine Ruhe haben.

Auch liebe Grüße von meinen neuen Menschen

Elisabeth und Helmut Wögebauer aus Wien